Mann schneidet im Winter Obstbaum mit langer Astschere in Garten

Rückblick: Baumschnittkurs auf unserem Hof

Knapp 30 Hobby-GärtnerInnen mit der Vorliebe für Obstbäume kamen zu unserem Baumschnittkurs auf den Hof. 

Zu Beginn erklärte Jürgen Winkler, was beim Schneiden zu beachten ist: Einjährige und zweijährige Triebe unterscheiden sich nach
Obstart. An den jeweiligen Treiben entwickeln sich dann die Blüten und die Früchte in der kommenden Saison.


Nach der Theorie ging es direkt in die Praxis – hinaus in die Obstanlagen. Dort wurde geschaut, beraten und natürlich auch
fleißig geschnitten und gesägt. Jede Baumart stellt individuelle Ansprüche, und bereits beim Kauf sollte man auf die
„passende Unterlage“ des Baumes achten. Denn diese gibt vor, wie viel Platz der Baum zum Wachsen benötigt.
Ganz nach dem Motto „Manchmal braucht es Mut“, sollte man beim Schneiden voran gehen. Ein großer Ast, der an der
falschen Stelle sitzt, sollte lieber ganz entfernt werden, statt an vielen kleinen Ästchen „herumzuschnippeln“. Denn nur
Früchte, die ausreichend Sonne bekommen, entwickeln ihr volles Aroma und werden schön süß.


Mit viel neuem Wissen ging es anschließend ins Winoversum. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee konnten sich alle wieder
aufwärmen. Dazu gab es Oma Elsbeths Streuselkuchen. Für manche rundete ein Obstler das Thema des Tages perfekt ab.


Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Baumschnittkurse – vielleicht sogar noch zum Steinobst in diesem Sommer.
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